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Wo parke ich mein Fahrrad?

Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad. Trotzdem geht die Flächenverteilung in den Städten noch zulasten des zweirädrigen Verkehrs. Der Parkraum für Räder ist knapp, beziehungsweise vielerorts finden sich noch veraltete Abstellanlagen, die den Felgen schaden und es Fahrraddieben leicht machen. Der pressedienst-fahrrad gibt Tipps, wie und wo man Fahrräder sicher parkt.


Überdachte Abstellanlagen sind kein zu vernachlässigender Faktor, wenn es darum geht, Mitarbeiter zu motivieren, mit dem Rad zur Arbeit zu kommen. – Quelle/Source [´www.wsm.eu | pd-f´]

Nicht nur ab‑, sondern auch anschließen

Wer sein Fahrrad zuhause in einer Garage abstellen kann, hat Glück – diese sind ebenerdig, gut zugänglich und trocken. Aber: Selbst in abgeschlossenen Garagen sollte das Fahrrad mit einem guten Schloss gesichert werden. Da unter anderem hochwertige E‑Bikes in Garagen untergestellt werden, haben sich Diebesbanden auf das Klauen aus Garagen heraus spezialisiert. Torsten Mendel, Marketingmanager beim Sicherheitsexperten Abus, rät: „Selbst in geschlossenen Räumen sollten Räder nicht nur ab‑, sondern im besten Fall auch angeschlossen werden.“ Dafür eignet sich ein Wand- oder Bodenanker (etwa „Granit WBA 75“ von Abus), der mit langen Schrauben fest angebracht ist, an den man mit zum Beispiel einem langen Kettenschloss ein oder sogar mehrere Räder anschließen kann.


Quelle/Source [´www.wsm.eu | pd-f´]

Parken im Alltag: Anlehnbügel

Wer keine Garage sein Eigen nennt, stellt das Fahrrad zum Beispiel im Keller ab. Doch das ist nicht immer praktikabel, etwa dann, wenn das Kellerabteil klein oder feucht ist oder man eben nicht jeden Tag ein schweres E‑Bike die Treppen hoch- und heruntertragen kann. Hier bieten Anlehnbügel (z.B. Anlehnbügel der Modellreihe „9200“ von WSM) vor dem Haus eine gute Möglichkeit, das Fahrrad sicher anzuschließen. „Der Vorteil ist, dass man das Rad tatsächlich einfach anlehnen kann und sich beim Anschließen nicht bücken muss, weil sich der Bügel in Hüfthöhe befindet“, erklärt Andreas Hombach vom Metallbauunternehmen WSM, das auch Fahrradparksysteme herstellt. Das ist noch aus einem weiteren Grund praktisch: Je höher das Fahrradschloss angebracht ist, desto umständlicher wird es, es zu knacken. Und an einen Anlehnbügel können alle Fahrradtypen, zum Beispiel auch Lastenräder, und Zubehör wie Kinderanhänger angeschlossen werden.

Zusätzliche Sicherheit bieten GPS-Tracker, die unauffällig im Lenker, Flaschenhalter oder auch in der Klingel integriert werden. Der Sender lässt sich mit einer Smartphone-App verbinden und darüber lässt sich das Rad im Fall eines Diebstahls wiederfinden.


Quelle/Source [´www.wsm.eu | pd-f´]

Sicher in der Box

Eine gute Fahrradpark-Infrastruktur schützt gegen Diebstahl, Witterungseinflüsse und Vandalismus. Diese Möglichkeit bieten Fahrradgaragen (z. B. die „Bikebox“ von WSM). Die Mini-Container bestehen aus robustem Stahlblech und das Rad kann man über eine Schiene schnell herausholen bzw. hineinstellen. „Die Bikeboxen lassen sich beliebig erweitern und sind deshalb auch ideal für Mehrparteienhäuser, Schulen, Bahnhöfe oder Firmen“, sagt Hombach. „Außerdem können sie optional mit Ablagen für Ladegeräte oder Stromverteilerkästen ausgerüstet werden, sodass man sein E‑Bike darin aufladen kann.“


Quelle/Source [´www.pd-f.de / Arne Bischoff´]

Parken am Straßenrand erlaubt

Wo soll und wo darf man sein Fahrrad parken, wenn es keine Bügel, Boxen oder ähnliches gibt? Fahrräder dürfen offiziell im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt werden, also zum Beispiel in der Fußgängerzone, auf Plätzen, am rechten Fahrbahnrand und auf dem Gehweg. Das gilt übrigens auch für Lastenräder. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass andere Verkehrsteilnehmer:innen nicht behindert werden. Ebenfalls wichtig: Wird über Nacht geparkt, muss das Rad durchgehend beleuchtet sein – entweder durch eine Straßenlaterne oder eine eigene Lichtquelle.


Quelle/Source [´www.wsm.eu | pd-f´]

Öffentlichen Raum kreativ gestalten

Viele Innenstädte in Deutschland wurden für Autos geplant. Doch der öffentliche Raum gehört allen Verkehrsteilnehmer:innen – auch zu Fuß gehenden Menschen oder Radfahrer:innen. Und so ist es an der Zeit, vor allem den Raum für den ruhenden Verkehr anders zu nutzen. Zum Beispiel mit so genannten Velohubs, die WSM zusammen mit der Agentur Designit entwickelt hat. Diese modularen und individuell gestaltbaren Einheiten können zum Beispiel dafür genutzt werden, Fahrräder (geschützt, beleuchtet und sicher) abzustellen und sie zu reparieren, aufzuladen oder aufzupumpen. „Je nach Größe kann man dort dann auch Servicemodule für Lastenrad– und Pedelec-Verleih, eine Carsharing-Station, Spielplätze oder Cafés integrieren“, sagt Hombach.



Annette Feldmann, pressedienst-fahrrad

Quelle: Pressedienst Fahrrad GmbH