Für Mercedes-AMG Petronas Motorsport gibt es in Sotschi noch viel zu tun

Großer Preis von Russland 2019 – Freitag

  • Valtteri schloss das 1. Training auf Platz vier ab, Lewis belegte Rang fünf
  • Beide Fahrer setzten die Soft- sowie die Medium-Reifen ein, Valtteri fuhr zudem eine Installationsrunde auf den harten Reifen
  • Am Nachmittag belegte Valtteri Platz drei, Lewis kam auf Position vier
  • Im zweiten Training kamen bei Valtteri die harte sowie die weiche Reifenmischung zum Einsatz, Lewis verwendete die Medium- sowie die Soft-Reifen
Fahrer
Chassis-Nr.
1. Training
2. Training
Valtteri Bottas
F1 W10 EQ
Power+/03
28 Rnd.
1:35.198
P4
Hard (Install),
Soft,
Medium
22 Rnd.
1:33.808
P3
Hard,
Soft
Lewis Hamilton
F1 W10 EQ
Power+/04
22 Rnd.
1:35.411
P5
Soft,
Medium
32 Rnd.
1:33.960
P4
Medium,
Soft

2019 Russian Grand Prix, Friday – LAT Images

Valtteri Bottas
Diese Strecke macht immer viel Spaß, aber leider waren die anderen für uns heute einen Tick zu schnell. Die Fahrzeugbalance fühlte sich gut an, aber ich hatte Schwierigkeiten, Grip zu finden. Alles andere schien okay zu sein. Aber natürlich müssen wir uns noch verbessern, wenn wir morgen um die Pole kämpfen möchten. Wir werden die Daten heute Abend studieren und sehen, was wir morgen besser machen können. Auf dieser Strecke sind die Reifen der Schlüssel zu einer guten Performance. Deshalb müssen wir versuchen, auf einer Runde mehr aus den Soft-Reifen herauszuholen. Auf den Medium- und Hard-Reifen sah unsere Performance schon recht ordentlich aus. Ich hoffe, dass es morgen regnet, denn ich glaube, dass wir in einem Regen-Qualifying eine bessere Chance haben könnten.


2019 Russian Grand Prix, Friday – Steve Etherington

Lewis Hamilton
Der heutige Tag war eine kleine Entdeckungsreise. Er hat nicht allzu schlecht begonnen, aber obwohl wir uns gesteigert haben, erzielten die anderen größere Fortschritte und verbesserten sich viel schneller als wir. Im zweiten Training war unsere Pace ein bisschen besser, aber wir sind immer noch nicht dort, wo wir gerne sein möchten. Entsprechend werden die Lichter heute Abend lange an sein, um zu verstehen, was wir besser machen können, um uns morgen weiter zu steigern. Es ist schön, dass sich unsere Konkurrenten gut schlagen, aber natürlich möchten wir in dem Kampf mitmischen. Darauf arbeiten wir hin. Morgen erwartet uns ein harter Tag, aber ich hoffe, dass es regnen wird. Ich glaube nicht, dass wir hier schon einmal im Regen gefahren sind. Somit wäre das richtig interessant.


2019 Russian Grand Prix, Friday – LAT Images
2019 Russian Grand Prix, Friday – Steve Etherington

James Allison
Heute war ein größtenteils schwieriger Tag für uns, aber es gab einige gute Momente, die uns Hoffnung geben, dass wir morgen und am Sonntag gute Arbeit abliefern können. Mit Blick auf die Performance auf einer Runde sind wir im Vergleich zu den anderen Teams ein wenig im Hintertreffen – und das auf einer Strecke, auf der es für uns traditionell etwas schwierig ist, die Vorderreifen auf die nötige Temperatur zu bringen. Aber wir konnten im Verlauf des Tages ordentliche Fortschritte erzielen und wenn wir so weitermachen, sollte es morgen besser aussehen. Zudem bestärkt uns die Tatsache, dass unser Auto mit viel Benzin an Bord und unter Ausschluss der ersten Runde schnell aussieht. Es sollte also ein gutes Auto für das Rennen sein. Vor uns liegt definitiv noch jede Menge Arbeit, aber hoffentlich können wir diese gut erledigen und den heutigen Frust hinter uns lassen, um auf den positiven Aspekten des Tages aufzubauen.

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Heißer Motorsport-September biegt auf Zielgerade ein

Es geht Schlag auf Schlag: in Sotschi erwartet die Formel 1 der vierte Grand Prix im September. Gleichzeitig sammelt Mercedes-AMG Motorsport in aller Welt weiter fleißig Erfolge…

  • Das ist passiert: Ergebnisse & Fakten
  • Neuigkeiten aus den Mercedes-AMG Motorsport-Teams
  • Social Media News: Was gibt’s Neues online?

Das ist passiert: Ergebnisse & Fakten

  • Formel 1: Lewis Hamilton und Valtteri Bottas belegen beim Großen Preis von Singapur die Plätze vier und fünf
  • Pirelli GT4 America SprintX: Vier Podestplätze, inklusive eines Sieges, für den Mercedes-AMG GT4 bei den beiden Läufen in Road America
  • International GT Open: Zwei Podestplätze auf dem Circuit de Catalunya für den Mercedes-AMG GT3

Newssplitter

Von Singapur nach Sotschi: Vom Formel 1-Highlight unter dem Scheinwerferlicht von Singapur geht es direkt weiter zum Großen Preis von Russland in Sotschi. Nach dem engen und winkligen Stadtkurs in Südostasien erwartet die Formel 1 mit dem „Sochi Autodrom“ einer der neueren Kurse im Rennkalender. In diesem Jahr gastiert die Königsklasse zum sechsten Mal in Sotschi. Bei den bisherigen Rennen seit der Premiere im Jahr 2014 erhielt jeweils ein Mercedes-Fahrer den Siegerpokal: dreimal Lewis Hamilton sowie je einmal Valtteri Bottas und Nico Rosberg. Auch mit Blick auf das Qualifying sieht die Erfolgsstatistik bislang positiv für das Team aus: vier von fünf Pole Positions gingen an den amtierenden Konstrukteurs-Weltmeister (zweimal mit Nico, je einmal mit Lewis und Valtteri). Sowohl der Rundenrekord im Rennen (1:35.861, Valtteri 2018) als auch der absolute Rundenrekord (1:31.387, Valtteri, Q3 2018) gehen in Sotschi auf das Konto des Teams.

Gesamtsieg, Klassenpodien und wichtige Meisterschaftspunkte in Amerika: Mercedes-AMG Motorsport war am vergangenen Wochenende besonders in der Pirelli GT4 America SprintX in Road America erfolgreich. Dabei stach Murillo Racing mit den Fahrern Matt Fassnacht und Christian Szymczak (beide USA) heraus: Das Duo startete von Position vier aus ins erste 60-minütige Rennen und holte sich in der Startnummer 34 den ersten Gesamtplatz sowie den Sieg in der Klasse GT4 East Am. Im zweiten Rennen bestätigten Fassnacht / Szymczak ihre Performance vom Vortag und wiederholten den Sieg in ihrer Klasse, der gleichbedeutend mit dem zweiten Gesamtplatz war. Damit sicherten sie sich die Meisterschaft in der GT4 East Am-Wertung, die bereits am vergangenen Wochenende endete. Auch für RENNtech Motorsports war das Wochenende ein voller Erfolg: Patrick Byrne und Guy Cosmo (beide USA) fuhren im ersten Lauf mit dem Mercedes-AMG GT4 #89 auf Platz eins der East Pro-Am Klasse und belegten obendrein den zweiten Gesamtplatz – damit war der erste AMG-Doppelsieg in der diesjährigen Pirelli GT4 America SprintX perfekt. Im Sonntagsrennen startete das Duo von der Pole Position aus und konnte sich am Ende erneut über einen Platz auf dem Podium freuen: Mit Gesamtplatz drei und Klassenplatz zwei wurden wichtige Zähler in der Team- und Fahrerwertung der Pirelli GT4 America SprintX geholt, die ihr Saisonfinale vom 18. bis 20. Oktober in Las Vegas abhält.



Ebenfalls in Road America starteten Colin Braun und George Kurtz (beide USA) von DXDT Racing in der Blancpain GT World Challenge America. Das Duo sicherte sich nach 90 Minuten im ersten Lauf des Wochenendes den vierten Klassenplatz (siebter Gesamtplatz) und verpasste somit das Podium nur haarscharf. Auch im zweiten Lauf verbuchten Braun / Kurtz im Mercedes-AMG GT3 #4 mit dem fünften Rang ihrer Wertung (Gesamtrang neun) erneut eine Top-Ten-Platzierung, wodurch die beiden wertvolle Punkte in der Meisterschaft sammelten.



Triumphe, Klassenerfolge und zahlreiche Podestplatzierungen in Europa: Guiseppe Cipriani (ITA) heißt der neue Spitzenreiter der Am-Wertung der International GT Open. Der Pilot von Antonelli MotorSport fuhr mit dem Mercedes-AMG GT3 #8 auf dem Circuit de Catalunya sowohl im Samstags- als auch im Sonntagslauf zum Klassensieg und schob sich dadurch auf Rang eins in der Am-Meisterschaft. Janine Hill (GBR) und John Shoffner (USA) von GetSpeed Performance (#11) landeten dahinter jeweils auf dem zweiten Klassenplatz. Auch Ciprianis Teamkollegen Riccardo Agostini und Loris Spinelli (beide ITA) sorgten in Barcelona für erfreuliche Ergebnisse: Das Duo war in der Startnummer 6 von Platz zwölf aus ins erste Rennen des Wochenendes gestartet und belegte nach 70 Minuten den zweiten Gesamtplatz. Komplettiert wurde das gute Abschneiden der Mercedes-AMG GT3 in Barcelona von GetSpeed Performance (#13, Klassenplatz drei und zwei) und Winward Racing / HTP Motorsport (#33, Klassenplatz zwei und drei), die insgesamt vier Podiumsergebnisse in zwei Rennen erzielten.


Mercedes-AMG GT3 #6, Antonelli MotorSport
#6 Mercedes-AMG GT3, Antonelli MotorSport
Mercedes-AMG GT3 #13, GetSpeed Performance
#13 Mercedes-AMG GT3, GetSpeed Performance
Mercedes-AMG GT3 #33, Winward Racing / HTP Motorsport
#33 Mercedes-AMG GT3, Winward Racing / HTP Motorsport
Mercedes-AMG GT3 #8, Antonelli MotorSport
#8 Mercedes-AMG GT3, Antonelli MotorSport

Im GT Cup Open Europe wurde das neunte und zehnte Rennen der Serie ebenfalls auf dem Circuit de Catalunya ausgetragen. Hier belegte Fernando Fortes (BRA) im Mercedes-AMG GT4 #32 vom Three Sixty Gentleman Racing Team jeweils den sechsten Platz in der Klasse und konnte mit Gesamtplatz zehn (Rennen eins) beziehungsweise neun (Rennen zwei) zwei Top-Ten-Platzierungen einfahren.


Mercedes-AMG GT4 #32, Three Sixty Gentleman Racing Team
#32 Mercedes-AMG GT4, Three Sixty Gentleman Racing Team

Auf dem Donington Park hat das Team ABBA Racing das sechste Event der GT Cup Championship dominiert: In drei von vier Rennen sicherten sich Richard und Sam Neary (beide GBR) im Mercedes-AMG GT3 #80 den Sieg. Damit wiederholte das Team seinen beeindruckenden Erfolg von der vergangenen Station in Brands Hatch, als dem Vater-Sohn-Gespann ebenfalls drei Siege in vier Läufen gelangen.

Beim Michelin Le Mans Cup stellte SPS automotive-performance (#54) einen Mercedes-AMG GT3, der von Yannick Mettler und Dexter Müller (beide SUI) pilotiert wurde. Nach zwei Stunden auf dem Circuit de Spa-Francorchamps verpasste das Duo das Podest der GT3-Klasse nur knapp – durch den vierten Platz konnten die beiden jedoch ihren fünften Platz in der Fahrer- und Teamwertung der Serie verteidigen.

Erfolgreiches Rennwochenende in Asien und Australien: Tatsuya Kataoka und Nobuteru Taniguchi (beide JPN) haben Mercedes-AMG Motorsport beim Super GT-Rennen auf dem Sportsland SUGO das zweite Podium der Saison beschert. Die beiden Piloten von GOODSMILE RACING & TeamUKYO schlossen das Rennen über 81 Runden als Zweite ab und konnten sich dadurch bis auf Rang drei in der Fahrer- und Teamwertung der Serie verbessern. Der erfolgreiche AMG-Auftritt im japanischen Murata wurde durch den vierten Platz des amtierenden Titelverteidigers LEON RACING (#65) komplettiert.

Bei der Australian Endurance Championship ließ Peter Hackett im letzten Rennen der Saison alle Konkurrenten hinter sich und siegte zum Saisonabschluss der Endurance-Meisterschaft in seinem Mercedes-AMG GT3 #63 von Eggleston Motorsport.

Social Media News

#SafetyCar: Ohne könnte die Formel 1 keine Rennen bestreiten: aber wie funktioniert so ein Safety Car eigentlich? Lassen wir den Fahrer Bernd Mayländer selbst zu Wort kommen!

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Quelle: https://daimler.com , Mercedes-benz.com/EQ-FormulaE und mercedesamgf1.com

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