Verheerende Ungleichbehandlung zementiert den Status Quo

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) hat wegen der Ausgabensperre im Bundeshaushalt mehrere Förderprogramme gestoppt, darunter auch die Förderung von E-Lastenfahrrädern für den fahrradgebundenen Lastenverkehr in Wirtschaft und Kommunen. Der sogenannte Umweltbonus für E-Autos ist von dem Stopp hingegen nicht betroffen.

Dazu Wasilis von Rauch, Geschäftsführer von Zukunft Fahrrad: „Die strukturelle Benachteiligung des Fahrrads wie jetzt in der Ungleichbehandlung bei der Haushaltssperre ist verheerend. Die Förderung für E-Lastenräder wird gestrichen, die für E-Autos nicht, das zementiert weiter den Status Quo. Solche Entscheidungen liegen wie eine bleierne Decke über einer nachhaltigen und sozial gerechten Verkehrswende – alle Ambitionen für Klima und Gesundheit werden so bereits im Keim erstickt.“

Klar, die Zukunft ist dort, wo die Fahrräder hinfahren. Nur ein paar ältere Automobile schauen etwas traurig in die andere Richtung.

Zukunft Fahrrad vertritt die Interessen der innovativen Fahrradwirtschaft in Deutschland. Zu den mehr als 90 Mitgliedern gehören Dienstleister, Hersteller, Anbieter von Soft- und Hardware der Digitalisierung, Händler sowie Zulieferer der Fahrradwirtschaft. Vom Startup bis zum Global Player eint sie das Ziel einer ambitionierten und Radverkehr fördernden Verkehrspolitik. Zukunft Fahrrad setzt sich für die Transformation der Mobilitätswirtschaft in Deutschland ein und arbeitet daran, Deutschland als stark wachsenden und innovativen Standort der Fahrradwirtschaft zu einem internationalen Leitmarkt zu machen. Mehr Informationen unter www.zukunft-fahrrad.org

 

Quelle: www.bvzf.org

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